y SGST p
Schweizerische Gesellschaft für Stosswellen-TherapiePräsident: Dr. med. Beat Dubs, Privatklinik Bethanien, 8044
Zürich
Tel. 01 252 99 11, Fax 01 252 99 12
Protokoll der Generalversammlung der SGST 2001
Samstag, 9. Juni 2001, 10 00 h
im Sitzungszimmer (Erdgeschoss) der Privatklinik Bethanien, 8044 Zürich.
Anwesend:
Mitglieder: Dubs Beat Zürich (Vorsitz), Schmid Lukas Zürich, Stebler Rolf Zürich, Gerber Thomas Zürich, Blatter Georges St.Gallen, Karrer Peter Zürich.
Firmen: Stojan Jutta Landschlacht (STOJAN), Locher Thomas Kreuzlingen (STORZ), Barth Werner Lengwil (HMT).
Kandidaten: -
Entschuldigt:
Angehrn Fiorenzo Biel, Krebs Andreas Zürich, Schlumpf Urs Luzern, Miehlke, Schmid Hanspeter, Zenhäusern René Zürich, Spiess Stefan Davos, Schneider Urs Zürich, Dornhofer Pierre Zürich, Müller Olaf Zürich (Kandidat), Oertle Stefan (Kandidat).
Traktanden:
1) Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler und des Protokollführers
Beat Dubs begrüsst die Anwesenden. Zum Stimmenzähler wird Frau Stojan gewählt, zum Protokollführer Rolf Stebler.
2) Die Genehmigung der Traktandenliste erfolgt einstimmig.
3) Abnahme des Protokolls der GV 2000
Das Protokoll wird einstimmig gutgeheissen.
4) Die Abnahme des Jahresberichtes 2000 (siehe Homepage) erfolgt nach Hinweis auf einige wichtige Punkte ebenfalls einstimmig.
5) Abnahme des Kassaberichtes 2000 (siehe Homepage)
Es erfolgt eine kurze Erläuterung durch den Vorsitzenden anstelle des entschuldigten Kassiers Pierre Dornhofer. Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von Fr. 4807.25 und einem Vermögen per ende 2000 von Fr. 5774.60. Ein Beitrag von Fr. 540.- der Firma Medeclin ist ausstehend, daneben sind von 3 Firmen die Beiträge der persönlichen Mitgliedschaft ausstehend. Der Revisor Lukas Schmid bestätigt die Korrektheit der Jahresrechnung. Daraufhin wird der Kassabericht 2000 einstimmig angenommen.
6) Festsetzung des Mitgliederbeitrages
Der Mitgliederbeitrag für 2001 bleibt unverändert.
7) Aufnahme neuer Mitglieder
Stefan Oertle Bern und Olaf Müller Zürich werden kurz vorgestellt und einstimmig aufgenommen. Die Aufnahme des nicht anwesenden Peter Vyskocil, über den keine detaillierten Informationen vorliegen, wird einstimmig abgelehnt.
8) Antrag: Präzisierung der Statuten-Interpretation § 4 „aktive Mitglieder“
Beat Dubs verweist auf den Unterschied zwischen fokussierter Stosswellentherapie und der radialen „Stosswellentherapie“, welche korrekter als Druckwellentherapie zu bezeichnen ist. Es stellt sich die Frage, ob Mitglieder, die Druckwellentherapie durchführen, als aktive Mitglieder zu bezeichnen sind. Nach kurzer Diskussion kommen 2 Varianten zur Abstimmung: „aktive Mitglieder sind Aerzte,
1. welche selbst fokussierte Stosswellen-Therapien durchführen“
2. welche selbst fokussierte Stosswellen- oder radiale Druckwellen-Therapien durchführen“
Die Variante 1 wird einstimmig angenommen.
9) Wahlen
Da keine Rücktrittsmeldungen vorliegen, werden Präsident, Vorstand und Revisor einstimmig wiedergewählt.
10) Bericht vom 3-Ländertreffen Mainz und vom ISMST-Kongress Berlin
In Mainz wurde durch Haake bezüglich Epikondylopathia humeri radialis eine randomisierte Doppelblindstudie präsentiert, die keinen signifikanten Unterschied der ESWT- gegenüber der Placebo-Gruppe zeigen konnte. Haist fand in seiner Untersuchung eine bessere Wirkung der fokussierten ESWT versus radiale Druckwellentherapie. Bezüglich ESWT der Epikondylopathia humeri radialis ist daher die Wirksamkeit mit anderen Behandlungs-Parametern zu prüfen.
In Berlin wurde allgemein vermehrt ein Schwergewicht auf Dosis-Wirkungs-Beziehungen gelegt. Die ausgezeichneten Resultate der ESWT bei der Fasziitis plantaris, die zum FDA-Approvement geführt haben, liessen sich bestätigen.
Es wurde eine Shockwave-Foundation gegründet, die ein einfaches Gerät der Firma HMT zu günstigen Bedingungen zum Zweck einer Dosisfindungs-Studie zur Verfügung stellt. Beat Dubs stellt den Antrag an HMT, dieses Gerät in der Schweiz nur an Mitglieder der SGST abzugeben.
An der Jahresversammlung der ISMST wurde Beat Dubs zu deren Vizepräsident gewählt. Er empfiehlt allen Mitgliedern der SGST auch der ISMST beizutreten, was via deren homepage (www.ismst.com) einfach möglich ist.
11) Situation ELK, weiteres Vorgehen
Ende März 01 wurde ein erneuter Antrag an die ELK für die Kassenzulässigkeit der ESWT am Bewegungsapparat gestellt. Für die PHS calcarea wurden die guten Resultate der multizentrischen Fallkontroll-Studie (ESTOR Zürich, USZ, KS Luzern) und der Studie des KS St.Gallen zur Dokumentation eingereicht. Mittels einer Fragebogen-Erhebung konnte Beat Dubs die Wirtschaftlichkeit der ESWT weiter dokumentieren. Der Entscheid der ELK ist noch ausstehend, weitere Angaben werden ev. Mitte 7/01 folgen.
12) Projekte, Veranstaltungen
Der nächste ISMST-Kongress findet im 2/02 in Orlando/Florida statt. (inzwischen geändert)
Die Oesterreicher wollen das nächste 3-Länder-Treffen whs. im Herbst 02 organisieren.
28.-31.5.03 findet der ISMST-Kongress in Winterthur statt. Diesbezüglich ist ein local organizing comitee zu formieren; Rolf Stebler organisiert die Unterstützung durch das USZ, Thomas Gerber durch das Inselspital, Lukas Schmid sichert Unterstützung soweit möglich zu. Jegliche Unterstützung für diesen Kongress ist sehr willkommen.
13) Anträge der Mitglieder
Lukas Schmid verdankt die grosse Arbeit von Beat Dubs für den ELK-Antrag; z.Hd. der GV 2002 stellt er den Antrag auf einen Anerkennungs-Beitrag an Beat Dubs von Fr. 1000.-. Beat Dubs verdankt die grosszügige Mithilfe der Firma HMT bei der statistischen Auswertung.
14) Varia
Die Firma Medeclin wird von der Mitgliederliste gestrichen, da sie ihren Beitrag nicht bezahlt hat.
Georges Blatter berichtet über einen Fall von einer Humerukopf-Nekrose nach einer ESWT-Behandlung an seiner Klinik, der nächstens im Swiss Medical Weekly publiziert werde.
Für das Protokoll: Zürich 10.6.2001
Dr. med. Rolf Stebler