y SGST p Schweizerische Gesellschaft für Stosswellen-Therapie          

Präsident: Dr. med. Beat Dubs
Privatklinik Bethanien
8044 Zürich
Tel. 01 252 99 11
Fax 01 252 99 12

Jahresbericht 1998 Schweiz. Gesellschaft für Stosswellentherapie SGST

Im Berichtsjahr 1998 wurde vorallem Hintergrundarbeit geleistet. Nach der unglücklichen Ablehnung unseres Antrages (Aufnahme der ESWT am Bewegungsapparat in die Liste der Pflichtleistungen des KVG) durch die Eidgen. Leistungskommission (ELK) versuchten wir eine Art Schadensbegrenzung durchzuführen. Wir generierten eine einheitliche Orientierung für die Krankenkassen betreffend der Umstände und der Kosten einer ESWT. Einige, darunter auch grössere Kassen, übernahmen fortan die ESWT auf freiwilliger Basis, wobei die dafür notwendigen Formalitäten sehr unterschiedlich waren.

Anlässlich der Generalversammlung 1998 vom 16.5.98 konnten 9 ordentliche Aktivmitglieder, 14 ordentliche Passivmitglieder sowie ein Firmenmitglied aufgenommen werden. Aufgrund der absolvierten Fachkundeausbildung sowie der supervisierten praktischen Ausbildung im Berichtsjahr konnte Lukas Schmid (Luzern) vom passiven zum aktiven Mitglied „befördert" werden.

Die Oesterreichische Akademie für Wissenschaften erstellte im Jahr 1998 auf der Basis unserer Evaluationsstudie ein eigenes Assessment und empfahl den Versicherungen in Oesterreich, die ESWT am Bewegungsapparat als Pflichtleistung pragmatisch zu übernehmen und dabei auf deren Durchführung insofern Einfluss zu nehmen, indem eine entsprechende Ausbildung der Behandler einerseits und eine adäquate apparative Ausstattung andererseits gefordert wurde.

Dieses Werk wurde vom Bundesamt für Sozialversicherungen denn auch zum Anlass genommen, von sich aus an unsere Gesellschaft heranzutreten, um einen erneuten Antrag an die ELK zu formulieren, verbunden mit einer Studie. In unermüdlicher und aufopfernder Arbeit haben drei Mitglieder der SGST, nämlich Lukas Schmid (Luzern), Georg Blatter (St.Gallen) und der Verfasser eine multizentrische Studie entworfen, das Design erstellt und umfangreiche Protokolle und Unterlagen erstellt. Der Antrag wurde fristgerecht eingereicht und dem Verfasser wurde Gelegenheit gegeben, selbst vor der ELK zu erscheinen und dort noch offene Fragen zu beantworten. Ueber die Details dieses „Anlasses" besteht eine eigene Seite hier im Internet. Für den Einsatz der beiden Kollegen möchte ich mich im Namen der Gesellschaft ganz herzlich bedanken.

Parallel zu den Bemühungen über eine Aufnahme in die Pflichtleistungsliste erfolgte das Verfassen der Guidelines welche schliesslich darin gipfelten, die Unterlagen für einen möglichen zukünftigen Fertigkeitsausweis zu bilden. Von der FMH wurde dieses Konstrukt bereits zur Kenntnis genommen und liegt nun bei den Beauftragten der Fachgesellschaften zur Stellungnahme vor.

Unbefriedigend ist die Zahlungsmoral einiger weniger Mitglieder wobei der Verfasser hofft, dass die ausgebliebenen Zahlungen Folge von unbeabsichtigten Versäumnissen sind. Nach der GV 99 werden die noch ausstehenden Beiträge angemahnt. Gemäss Statuten müsste bei einer weiterhin ausbleibenden Zahlung das entsprechende Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. 

Dr. med. Beat Dubs